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Awareness Area 

Wenn Du Dich unsicher fühlst, grenzüberschreitendes Verhalten beobachtest oder selbst davon betroffen bist, screenshotte den Vorfall und wende Dich direkt an uns (direkt hier). Unser Team ist für Dich da!

 

Warum ist Awareness nötig?

 

Awareness Arbeit verfolgt das Ziel, dass sich alle anwesenden Personen unabhängig von Herkunft, Geschlechts oder sozialen Status möglichst wohl fühlen und im Falle von Grenzüberschreitungen die Möglichkeit erhalten, die konkrete Handlungsmacht zurück zu erlangen. Dies ist bei allen Veranstaltungen möglich, bei denen eine große Gruppe verschiedener Individuen zusammenkommen – sowohl im realen Leben, auf Konzerten, Festivals und Demos, als auch im Netz.

 

Um diese Räume zu möglichst sicheren Orten zu machen, organisieren immer mehr Veranstalter*innen Awareness Teams, welche vor Ort ansprechbar für Betroffene jeglicher Übergriffe sind. Somit werden Veranstaltungen, Chatrooms und Streams zu diskriminerungsfreieren Räumen, sogenannten „safer spaces“. Ab welchem Punkt sich eine Person „safe“ oder eben „unsafe“ fühlt, liegt im eigenen Ermessen der Betroffenen. Damit eröffnet sich für alle anwesenden Personen ein Raum, sowohl die eigenen, wie auch die unterschiedlichen Grenzen anderer wahrzunehmen, zu reflektieren und zu respektieren.

 

Dieser Umgang mit Grenzüberschreitungen (z.B. sexuelle Belästigung oder rassistische Kommentare), kann Machtstrukturen und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft sichtbar machen.

 

Wie funktioniert Awareness?

Im Rahmen der Awareness Arbeit leistet das Awareness Team vor Ort Unterstützungsarbeit für Betroffene von Grenzüberschreitungen. Dabei arbeitet Awareness an den Schnittstellen von Produktion, Security und Kommunikation (z.B. Social Media).

 

Das Konzept bietet einen Ansatz, um Team, und Besucher*innen für ein gewaltfreies Miteinander zu sensibilisieren und soziale Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen.

Was machen wir genau?

Wir sind stets für Dich erreichbar und werden alles dafür tun, damit Du Dich sorgenlos auf unserem digitalen Event bewegen kannst. Dabei gilt in erster Linie, dass Du entscheidest, welche Schritte wir als nächstes gehen und was Dir gut tut. Wir werden versuchen, Dich dabei mit verschiedenen Angeboten und Handlungsmöglichkeiten zu unterstützten. 

 

Wenn Du das Bedürfnis hast, über den Vorfall zu sprechen oder ein anderes Anliegen zum Thema Awareness hast, kannst Du uns gerne unter (diesdas.kollektiv@gmail.com). 

 

Falls du gerne direkt mit einer professionellen Stelle über deine Erfahrung sprechen möchtest, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden:

https://gewaltfreileben.org 
(Notfall Telefon für Betroffene homophobischer/transfeindlicher Übergriffe jeglicher Art, jeden Tag 18-21 Uhr)

 

https://www.hilfetelefon.de 

(Notfalltelefon für Betroffene sexistischer Übergriffe jeglicher Art, jeden Tag 12-20 Uhr)

 

https://hateaid.org/betroffenenberatung/ 

(Beratungsstelle für Betroffene von Hasskommentaren, Montag 10-13 Uhr, Donnerstag 16-19 Uhr)
 

https://demokratiezentrum-bw.de/demokratiezentrum/vorfall-melden/#respect 

(Meldestelle für rechte Hetze/Kommentare im Netz)
 

https://hassmelden.de

App „Hass melden“ von Reconquista Internet 

(Meldestelle für Betroffene von Hasskommentaren, erhältlich im App Store)
 

https://www.neuemedienmacher.de/helpdesk/#5 

(HelpDesk mit vielen Informationen und Kontakten für Betroffene digitaler Gewalt)